Freitag, 29. Juli 2016

Transfer - check

Lange Zeit ist seit meinem letzten post vergangen, aber wo nix passiert, kann man auch nix schreiben
Überhaupt gibts bei so einem "Fertigurlaub" ja nach erfolgter Buchung kaum noch was zu tun.

Aber da wir diesmal nicht pauschal gebucht haben, sondern Flug und Hotel getrennt, ist kein Transfer zum Hotel inclusive. Im Januar bei der Reisebuchung war es dafür noch viel zu früh.
Aber irgendwann muss ich dann echt mal wieder in action treten. :-) Geguckt hatte ich sowieso immer mal wieder ;-)

Das Internet ist eine geniale Plattform, um sich umfassend zu informieren, daher war es nicht schwer, ein paar Transferanbieter einzukreisen.

Im Palladium Addict Forum (Forum für Fans der Palladium Hotelgruppe) fand ich schließlich das beste Angebot des Anbieters Dominicanplus

Transfer für uns alle 4, ohne weitere Reisende, direkt ohne Umwege zu unserer Hoteltür im summer-sale für 49$ statt sonst 59,- (Taxi kostet eine Strecke normal ca. 40$). Also da konnte man mit der Buchung jetzt echt nicht mehr warten!
Abzüglich Foren-Promo-Code bleiben 48,55$, so dass letztlich 45 Euro und ein paar Zerquetschte auf meiner Kreditkarte belastet wurden.



Kann man net meckern :-)

Ansonsten warten wir halt jetzt.
Dass die Tage rum gehen.
Dass die Koffer raus können.
Dass die Reiseunterlagen kommen.
Dass wir abheben.

In weniger als zwei Monaten, nämlich in 60 Tagen

Montag, 11. Januar 2016

Wir wollen uns mal richtig was gönnen...

...deshalb machen wir diesmal auf Luxus.

Wir mich kennt weiß, dass ich seit Wochen Buchungsportale durchstöbert und Hotels verglichen hatte.
Und der weiß auch, dass ich anfangs quasi täglich einen neuen Favoriten hatte, wo ich unbedingt hin wollte.
So sprang ich zuerst mal von der wunderschönen Halbinsel Samana an den Bavaro Beach - in erster Linie des deutlich kürzeren Transfers wegen.

Was ich suchte wusste ich, zumindest dachte ich zu wissen....
Unbedingt mussten mehrere Restaurants vorhanden sein, sowie ein Buffet, da sind wir von der 2010er Reise verwöhnt. 
Außerdem brauche ich neben schick aussehendem Zimmer mindestens einen schönen großen Pool, trotz tollstem Meer vor der Nase. Wir lieben Pool-Plantschen, vor allem, wenn es Swim-Up-Bars gibt, an denen man sich auch im Wasser mit mehr oder weniger alkoholhaltigen Fruchtkaltschalen stärken kann.



Der Strand muss natürlich auch schön sein und gute Bewertungen brauchen wir eh.
Immerhin konnte ich es so schon schnell auf 3-4 Anlagen eingrenzen und hatte bald einen deutlichen Favoriten. Das und kein anderes!
Woher dann plötzlich die Bilder des Royal Suites Turquesa kamen, weiß ich nicht, den bisherigen Favoriten hatte ich bei dem Anblick jedenfalls sofort vergessen.
Eigentlich sah das alles so luxuriös aus, dass ich es an sich gleich wieder abhakte, denn wie manch andere Anlagen zuvor würde das sicher unser Budget deutlich sprengen.
Foto: palladiumhotelgroup.com
Ich hab natürlich trotzdem geguckt und wollte es nicht glauben, als ich die Preise sah.
Luxus war plötzlich kein Traum mehr, ich hatte mein Paradies gefunden!
In den folgenden Tagen hab ich gestöbert, recheriert, Fragen gestellt und tatsächlich doch nochmal geguckt, ob es etwas NOCH besseres gibt.
Gibt es nicht, das ist meine (und auch der anderen Beteiligten) feste Überzeugung.

Reisebüroengel ;-) wurde mit unseren harten Fakten konfrontiert und mit Gruppen-Chats gestresst. Stundenlange Überlegungen zur passenden Zimmerkategorie endeten irgendwann mit Irmis resigniertem Satz:
"Ich bin ja schon froh, wenn ich warmes Wasser hab!"

Schließlich, nicht ohne weitere Recherchen, hatte jedes Paar sein persönliches Lieblingszimmer gefunden (wobei ich innerhalb 24 Std. meine Meinung 2-3 x änderte)

Aber seit heute ist es fix gebucht, ich kann nix mehr ändern, rien ne va plus...

Wir werden in dieser Juniorsuite wohnen, in Poolnähe und mit Meerblick:
Foto: palladiumhotelgroup.com
Irmi und Michael ziehts weiter nach hinten, in den ruhigeren Bereich mit Himmelbetten.

Unsere Anlage ist der exclusivere Teil (nur für Erwachsene!) eines großen Anlagenkomplexes, bestehend aus vier  Resorts.
Wir dürfen sämtliche Einrichtungen aller Resorts nutzen - aber die anderen nicht die unseres Teils.
V.I.P sozusagen....

Und hier die wichtigsten Eckdaten, die uns (bzw. zuerst mal mich) überzeugt haben:
  • Adults Only 
  • 4 Buffetrestaurants
  • 10 à la carte Restaurants (u.a. japanisch, brasilianisch, Steakhouse, spanisch uvm.)
  • 19 Bars im und am Wasser oder auch im Trockengebiet
  • 7 Pools, davon mehrere nur für Erwachsene
  • Butler-Service
  • Casino
  • Bar-Service am Strand
  • keine Animation

Wir wissen gar nicht, wann wir noch etwas anderes tun sollen als essen und trinken - sofern wir das überhaupt wollen? Ok, Casino ist gesetzt und man munkelt es gibt zwei Shopping-Malls in der Nähe...

Jedenfalls freuen wir uns alle auf den paradiesischen Luxusurlaub am Traumstrand, nur die Zeitspanne bis zum Abflug könnte ruhig kürzer sein


Foto: palladiumhotelgroup.com


Die weit über 200 Tage habe ich heute mal nicht ausgerechnet


Samstag, 9. Januar 2016

Back to paradise!

Es hatte sich schon abgezeichnet - jetzt steht es fest:
Wir fliegen wieder in die Karibik !

Jürgen war gar nicht schwer zu überzeugen, und spätestens als liebe Freunde von den letzten Thailand-Urlauben (anfangs glaub ich eher aus Spaß) Interesse signalisierten, gab er quasi schon seine Zustimmung.

In den letzten Wochen gabs dann viele vielleichts und wenns und falls, während gleichzeitig schon Termine gecheckt wurden. Irgendwie stands ja da schon fest.
2015 haben wir gezockt und gewonnen, indem wir zur Regenzeit, gegen die Überzeugung vieler Fachleute, nach Thailand flogen.
Diesmal zocken wir dann mit Hurricans - Jürgen und Freund Michael habens eh gerne mal mit Glücksspiel zu tun. Da sind wir aber sehr optimistisch. Unsere beiden Männer bläst so ein Wind so schnell nicht weg....

Die letzte Woche gestaltete sich spannend. Schnell gabs die Terminzusage von Paar Nr. 2, die Reisebürofrau unseres gemeinsamen Vertrauens wurde eingeschaltet, und Michael erwies sich als mir ebenbürtig im Buchungen finden.   
Immer noch mit der Aussage am Rande "falls wir zusammen fliegen"......

Es war schnell klar, dass eine getrennte Buchung von Flügen und Hotel uns billiger käme als eine Pauschalbuchung - vor allem weil wir nicht mit der unsäglichen Condor-Sardinenbüchse fliegen wollen, die pauschal meist enthalten ist.
Michael war es dann, der einen super günstigen Flug mit Edelweiss fand - die Airline haben Jürgen und ich bereits 2014 auf dem Weg nach Thailand getestet und als gut befunden.

Dummerweise konnte der Reisebüroengel die Flüge zu diesen Preisen nicht buchen, so dass wir das selbst angehen mussten.
Aber vor die Flugbuchung hat der liebe Gott den Chef gestellt - ohne Urlaubsgenehmigung kein Urlaub.
Jürgens Zusage, die normalerweise innerhalb eines Tages vorliegt, verzögerte sich wegen Softwareproblemen Tag um Tag, während Irmi und Michael schon Mitte der Woche voller Zuversicht ihren Flug gebucht hatten.
Das "falls" war irgendwo in diesen letzten Tagen verloren gegangen, denn uns (zumindest Irmi und mir) war klar: da wollen wir hin!

Gestern gegen Abend endlich kam die erlösende Nachricht und flugs wurde der Flug in trockene Tücher gebracht.


Hotelbuchung wird in den nächsten Tagen fix gemacht, es ist allerdings schon seit ein paar Tagen vom Reisebüro vorreserviert, da kann also nichts mehr passieren.
Am 28.9. gehts los, und ihr könnt euch wieder auf den Tagezähler freuen.




Es sind ab heute noch genau 263 Tage 


Mittwoch, 30. Dezember 2015

Nochmal ins Paradies?

Über 5,5 Jahre ist unsere Karibikreise nun her.
Inzwischen haben wir manch anderes Ziel in anderen Ecken der Welt besucht.

Wenn wir in jüngerer Vergangenheit über mögliche künftige Ziele nachdachten, wünschten wir uns schon oftmals einen ähnlichen Service, tolle Anlage, grenzenlos tolles Essen, wie seinerzeit in der Dominikanischen Republik.
Diese all-inclusive-Geschichte auf gehobenem Niveau war schon eine wirklich tolle Sache.

Wir hatten und haben viele Ideen, ob Malediven, USA, Sansibar, Kreuzfahrt.
Letzlich gab es nun aber die Überlegung, wieso nicht nochmal dahin, wo es so gut gepasst hat, wo wir das gefunden hatten, was wir nun an allen möglichen anderen Zielen suchten.

Noch ist nichts ganz fest - aber "Michi goes paradise" die Zweite könnte 2016 fast greifbar Realität werden......

Direkt zum Blog von "Michi goes paradise" 2010 geht es HIER




PS:
Mein Traumhotel hab ich schon gefunden ;-)




Samstag, 10. April 2010

Fazit

Die Dominikanische Republik ist ein paradiesisches Land und absolut eine Reise wert.
Man muss sich jedoch bewusst sein, dass, sofern man nicht ausgesprichen risikofreudig ist, man weitgehend in einer Anlage festsitzt. Ausflüge sind nur unter ortskundiger Führung ratsam, auf eigene Faust (für uns) zu gefährlich.

Unser Hotel war ein Traum, genauso, oder noch besser, als wir es uns erhofft hatten.
Es lohnt sich unbedingt, ein paar Euro mehr für eine höhere Sternekategorie auszugeben.

Ein kleines Manko in der Anlage war der Strand (schade, im Land der traumhaften Strände), der nicht sehr groß, aber sehr voll war. Unangenehm emopfanden wir das ewig leidige Liegenproblem.
Dies wäre für uns ein Grund, es bei einem eventuellen nochmaligen Urlaub in der DomRep mit einem anderen Hotel zu versuchen.

Uns haben Land und Leute sehr gut gefallen, wir haben uns bei hervorragendem Service und Essen super erholt und würden jederzeit wieder hier Urlaub machen.

Nach Hause

Viel zu schnell waren unsere 12 Tage im Paradies vorbei.
An unserem letzten Urlaubstag wurden wir gegen Abend im Hotel abgeholt und nach Punta Cana gefahren.
Diesmal bei Tageslicht, so dass wir nun auch die Umgebung sahen.

Es war beklemmend, nur wenige hundert Meter vor unserer Anlage die Menschen in Papphütten ohne Wasser und Strom in bitterer Armut zu sehen.
Der Anblick armer Menschen, deren leben sich praktisch auf der Strasse abspielt, zog sich die ganze Strecke entlang.

Es hätte trotzdem durchaus schöne und interessante Fotomotive gegeben, aber durch den leichten Nieselregen und den schwankenden Minibus war fotografieren unmöglich.

In Punta Cana angekommen gab es endlose Verzögerungen beim Abflug. Als wir Stunden später endlich in der Maschine saßen, tat sich erst einmal lange -sehr lange!- nichts.
Nach gut einer Stunde wurden wir informiert, dass es ein Problem mit der Benzinpumpe des Flughafens gäbe und man das Flugzeug daher nicht betanken könne.
Eine weitere Stunde später hoben wir endlich ab, mit der Info, dass wir in Gander (Neufundland) zum Tanken zwischenlanden müssten.

Von diesem ungeplanten Stop abgesehen verlief der Rückflug unspektakulär und angenehm und wir landeten am nächsten Morgen gut erholt und voller schöner Eindrücke wieder in Frankfurt.

Donnerstag, 8. April 2010

Montezuma rächt sich -> Pool-Tag

Dieser Tag begann mit gestörten Wohlbefinden – Montezumas Rache hatte mich heimgesucht.
Ob ich was Falsches gegessen habe, der Clam-Chowder nicht ganz ok war oder ich Chichicacapuka nicht vertrage konnte ich leider nicht herausfinden……
Aus gegebenem Anlass blieben wir heute am Pool, in Nähe der rest-rooms….

Da ich das große Anlagen-Fotoshooting schon erledigt hatte, blieb die Kamera im Zimmer.
Lediglich die kleine Unterwasser-Kamera war wie immer in der Badetasche dabei.
So konnte ich dann immerhin Jürgen fotografieren, als er seinen legendären „Otter“ machte


und auch mal eine „andere Perspektive von uns zeigen




Wie täglich waren überall Gärtner zugange, die Büsche und Bäume liebevoll hegten und pflegten, kaum fand sich mal irgendwo an einer Pflanze ein welkes Blatt. Als wir so gemütlich am chillen waren, sprach uns einer der Gärtner an – ob wir eine Kokosnuss wollen? Klar doch, wenn ich bisher nirgends so eine Nuss mit Strohhalm und lecker Cocktail drin gekriegt hatte, wollte ich jetzt wenigsten eine alkoholfreie. Flugs zog der Gärtner mit seiner Machete los, kletterte auf eine Palme als sei er Cheeta (leider konnte ich das nicht fotografieren, das gibt die Kamera nicht her) und kam wenige Minuten später mit seiner Beute zurück.


Als ich ihm einen Dollar in die Hand drückte, guckte er ein bisschen komisch, ich fürchte, der hatte sich mehr versprochen, aber shit happens, er zog dann von dannen und ich widmete mich der leckeren Kokosnuss, wobei das bereits bekannte Foto entstand.


Am Abend gab es wieder Seafood-Buffet, von dem wir reichlich Gebrauch machten.