Dienstag, 27. September 2016

Wir sitzen fast drin

Zumindest virtuell.
Heute morgen kam die Mail von Lufthansa, dass mein Flug zum einchecken bereit ist.
Hätte ich nicht gebraucht, ich sitze immer schon ungeduldig am Laptop, wenn der check-in freigegeben wird....

Für den Langstreckenflug konnten wir natürlich keine Sitzplätze auswählen, wir haben ja die Economy Max Plätze vor Wochen schon fest gebucht,.
Für den Kurzstreckenhüpfer ist es uns ziemlich egal, wo wir sitzen.
Trotzdem hab ich wieder mal in der Dreierreihe den Fenster- und Gangplatz reserviert. Vielleicht haben wir ja wieder Glück und der Mittelplatz bleibt frei.

Bordkarten sind gedruckt und verstaut.


Koffer fertig bis auf das, was eh erst morgen früh rein kann.

Ein wenig Bauchweh macht aktuell die Wetterentwicklung in der Karibik.
Dass es in den nächsten Tagen wohl öfter mal regnen kann, ist nicht das Problem, es regnet da selten 24 Stunden durch.
Aber der sich entwickelnde Tropensturm südlich von Hispaniola gefällt mir nicht.
http://www.domreptotal.com/tropische-welle-97l-alarm-fuer-puerto-rico-hispaniola-kuba-und-jamaika/

Quelle: http://www.domreptotal.com/

Erste Winde und schwere könnten je nach Entwicklung am Mittwoch Nachmittag u.a. den Osten der Dominikanischen Republik. Wir beten, dass das unser Flug nicht beeinträchtigt wird, "Matthew" idealerweise noch abdreht und wir überhaupt, und wenn, ohne zuviel Geschüttel landen können.
Geschüttelt mag ich die nächsten 14 Tage eigentlich nur Cocktails ;-)

Bald gehts los, in 18 Stunden!



Donnerstag, 22. September 2016

Ich packe meinen Koffer und nehme mit.....

....ja was denn eigentlich?
Die Aufstellung wäre kurz, wenn ich eine machen würde.
Das spektakulärste ist noch die Taucherbrille und der tragbare Strandsafe.

Dies und noch ein paar Kleinigkeiten mehr (in Worten: Tops, Shorts und Flip-Flops) habe ich nun gestern in den Koffern versenkt.
Wohlgemerkt, gerollt, nicht gefaltet, Miss Moneypenny ;-)


Die nächsten Tage sind noch angefüllt mit Arbeit, der Bauch mit Freude :-))

Schön, dass es hier nun täglich merklich frischer wird. So ist das nun genau der richtige Zeitpunkt, um sich in die Karbik zu verziehen, zu akzeptablen Temperaturen.


Dort herrscht mein angenehmes Wunschwetter, und ich kann das Meer fast schon rauschen hören....

Los geht's in 5 Tagen oder genau 140 Stunden

Sonntag, 18. September 2016

Einstellig!

Ich glaube ja wie bereits erwähnt, je älter man wird, umso schneller rennt die Zeit.
Vor mehr als 260 Tagen haben wir gebucht und die Zeit schien endlos.
Jetzt ist die Urlaubsdauer tatsächlich schon länger, als die Zeit bis zum Abflug.

 
Für meine Verhältnisse extrem spät habe ich begonnen, einiges an Kleidung vorzusortieren, plus 2 Körbe voll "non-clothes". Ich weiss nicht, was das immer alles für Zeug ist, was die Körbe so schnell füllt....

Ein extra Korb(chen) habe ich voll Schuhe. Ich muss dazu sagen, dass Jürgens eines Paar Sandalen fast soviel Platz braucht wie meine 6 paar Sandalen und Flip Flops ;-). Also kann da keiner meckern, ich hätte zuviel.
Welche davon ich zu Hause lassen könnte finde ich ebensowenig heraus, wie gleiches bei Badeanzügen und Herrenshorts. Also muss sicherheitshalber alles mit, damit nicht genau das, was man dann gerne anziehen würde, daheim im Schrank bleibt :-)

Für meine Garderobenauswahl brauche ich womöglich noch einen Moment, Ladies gehen ja nicht ohne vorherige Anprobe und Kompatibilitätstest  - aber eine Vorauswahl ist schonmal beiseite gelegt. Bis zum Wochenende sollte aber das meiste geschafft sein.

Muss es auch, denn dann beginnt die wirklich stressige Vorurlaubszeit.....
Puh, wenn das vorbei ist, brauche ich echt mal Urlaub!


Noch 9 Tage oder 233 Stunden bis zum Abflug





Dienstag, 30. August 2016

Und am Abend träumen wir....

....von Santo Domingo....

Das sang Wanda Jackson schon vor  vielen Jahrzehnten und wir haben es seit Tagen als Ohrwurm.
Eigentlich wollten wir einfach einen Landausflug buchen, aber Bananengärten, Kakaofelder, Höhlen usw. ist zwar sicher nicht schlecht, aber sowas hatten wir mittlerweile schon genug.

Da wir ja zwei harmonische Paare sind, hatten wir aber auch recht ähnliche Vorstellungen, und wenn Jürgen mal von sich aus sagt "das gefällt mir", dann passts wohl. Und das tat er bei der vorgeschlagenen Tour in die Hauptstadt Santo Domingo.

In Robert von Maxi Tours International fanden wir einen kompetenten Ansprechpartner, der dann auch diesen Tagesausflug nur mit uns vieren machen wird (hoffentlich warnt ihn niemand vor uns....)

Da wandeln wir dann auf den Spuren des ollen Kolumbus für ein bißchen Kultur als Alibi ;-) werden ein wenig Zigarren und Rum-gucken für die Männer und einkaufsbummeln für die Mädels.
Quelle: www.santodomingobb.com

http://www.caribbeanliving.com/

Mit Robert gibts zwei Tage vorher schon eine weitere Tour, auf die ich mich schon sehr freue.
Wir waren ja schon 2010 auf der Isla Saona, und das war einfach ein Traum.
Bacardi-feeling mit Rum im Glas  
Ich hätte nicht gedacht, dass ich nochmal zu diesem traumhaften Flecken Erde komme, ich weiß jetzt schon, dass Irmi es auch lieben wird :-)




So langsam kann man überlegen, was in den Koffer soll, denn je älter man wird, umso schneller rasen die Tage.....
Deshalb sind es heute nur noch

28 Tage bis zum Abflug

Montag, 8. August 2016

Wir wollen Platz!

Das schlimmste an Langstreckenflügen ist für uns ja der Platz. Normale Eco ist bei manchen Airlines schier unerträglich, bei anderen kann man gerade überleben. Aber gerne fliegen wir so nicht.
Für Business fehlt uns ein Goldesel, aber wir hatten ja schon manchmal Glück mit guten Plätzen.

Jetzt hatte ich schon seit der Flugbuchung mit Sitzen mit mehr Beinfreiheit geliebäugelt. Edelweiss Air bietet zudem eine Economy Max an, mit 15-20 cm mehr Platz, besserer Menüauswahl und Allehol für umme.
Nicht dass wir den zwingend bräuchten, aber es ist doch ein nettes Goodie, die Gläschen Wein zum Essen nicht extra zahlen zu müssen.
Dumm nur, dass die Eco Max echt teuer ist, das wars uns dann doch nicht wert.

Nicht dumm, dass ich immer mal wieder gucken muss, ob die besseren Sitze nicht doch erschwinglich sein könnten.
Und so entdeckte ich vor ein paar Tagen den Edelweiss Summerdeal - Eco Max zum halben Preis. DAS wärs mir dann doch wert!

Also flugs spät abends Michael und Irmi eine Nachricht geschickt, dass ich das plane zu buchen, und am Mittag des Folgetages hatten wir es dann für uns alle schon unter Dach und Fach.

Nun können wir uns im wahrsten Sinn des Wortes beruhigt zurücklehnen und entspannt dem karibischen Paradies entgegenfliegen.



 Und zwar schon nächsten Monat, in genau  50 Tagen.




Freitag, 29. Juli 2016

Transfer - check

Lange Zeit ist seit meinem letzten post vergangen, aber wo nix passiert, kann man auch nix schreiben
Überhaupt gibts bei so einem "Fertigurlaub" ja nach erfolgter Buchung kaum noch was zu tun.

Aber da wir diesmal nicht pauschal gebucht haben, sondern Flug und Hotel getrennt, ist kein Transfer zum Hotel inclusive. Im Januar bei der Reisebuchung war es dafür noch viel zu früh.
Aber irgendwann muss ich dann echt mal wieder in action treten. :-) Geguckt hatte ich sowieso immer mal wieder ;-)

Das Internet ist eine geniale Plattform, um sich umfassend zu informieren, daher war es nicht schwer, ein paar Transferanbieter einzukreisen.

Im Palladium Addict Forum (Forum für Fans der Palladium Hotelgruppe) fand ich schließlich das beste Angebot des Anbieters Dominicanplus

Transfer für uns alle 4, ohne weitere Reisende, direkt ohne Umwege zu unserer Hoteltür im summer-sale für 49$ statt sonst 59,- (Taxi kostet eine Strecke normal ca. 40$). Also da konnte man mit der Buchung jetzt echt nicht mehr warten!
Abzüglich Foren-Promo-Code bleiben 48,55$, so dass letztlich 45 Euro und ein paar Zerquetschte auf meiner Kreditkarte belastet wurden.



Kann man net meckern :-)

Ansonsten warten wir halt jetzt.
Dass die Tage rum gehen.
Dass die Koffer raus können.
Dass die Reiseunterlagen kommen.
Dass wir abheben.

In weniger als zwei Monaten, nämlich in 60 Tagen

Montag, 11. Januar 2016

Wir wollen uns mal richtig was gönnen...

...deshalb machen wir diesmal auf Luxus.

Wir mich kennt weiß, dass ich seit Wochen Buchungsportale durchstöbert und Hotels verglichen hatte.
Und der weiß auch, dass ich anfangs quasi täglich einen neuen Favoriten hatte, wo ich unbedingt hin wollte.
So sprang ich zuerst mal von der wunderschönen Halbinsel Samana an den Bavaro Beach - in erster Linie des deutlich kürzeren Transfers wegen.

Was ich suchte wusste ich, zumindest dachte ich zu wissen....
Unbedingt mussten mehrere Restaurants vorhanden sein, sowie ein Buffet, da sind wir von der 2010er Reise verwöhnt. 
Außerdem brauche ich neben schick aussehendem Zimmer mindestens einen schönen großen Pool, trotz tollstem Meer vor der Nase. Wir lieben Pool-Plantschen, vor allem, wenn es Swim-Up-Bars gibt, an denen man sich auch im Wasser mit mehr oder weniger alkoholhaltigen Fruchtkaltschalen stärken kann.



Der Strand muss natürlich auch schön sein und gute Bewertungen brauchen wir eh.
Immerhin konnte ich es so schon schnell auf 3-4 Anlagen eingrenzen und hatte bald einen deutlichen Favoriten. Das und kein anderes!
Woher dann plötzlich die Bilder des Royal Suites Turquesa kamen, weiß ich nicht, den bisherigen Favoriten hatte ich bei dem Anblick jedenfalls sofort vergessen.
Eigentlich sah das alles so luxuriös aus, dass ich es an sich gleich wieder abhakte, denn wie manch andere Anlagen zuvor würde das sicher unser Budget deutlich sprengen.
Foto: palladiumhotelgroup.com
Ich hab natürlich trotzdem geguckt und wollte es nicht glauben, als ich die Preise sah.
Luxus war plötzlich kein Traum mehr, ich hatte mein Paradies gefunden!
In den folgenden Tagen hab ich gestöbert, recheriert, Fragen gestellt und tatsächlich doch nochmal geguckt, ob es etwas NOCH besseres gibt.
Gibt es nicht, das ist meine (und auch der anderen Beteiligten) feste Überzeugung.

Reisebüroengel ;-) wurde mit unseren harten Fakten konfrontiert und mit Gruppen-Chats gestresst. Stundenlange Überlegungen zur passenden Zimmerkategorie endeten irgendwann mit Irmis resigniertem Satz:
"Ich bin ja schon froh, wenn ich warmes Wasser hab!"

Schließlich, nicht ohne weitere Recherchen, hatte jedes Paar sein persönliches Lieblingszimmer gefunden (wobei ich innerhalb 24 Std. meine Meinung 2-3 x änderte)

Aber seit heute ist es fix gebucht, ich kann nix mehr ändern, rien ne va plus...

Wir werden in dieser Juniorsuite wohnen, in Poolnähe und mit Meerblick:
Foto: palladiumhotelgroup.com
Irmi und Michael ziehts weiter nach hinten, in den ruhigeren Bereich mit Himmelbetten.

Unsere Anlage ist der exclusivere Teil (nur für Erwachsene!) eines großen Anlagenkomplexes, bestehend aus vier  Resorts.
Wir dürfen sämtliche Einrichtungen aller Resorts nutzen - aber die anderen nicht die unseres Teils.
V.I.P sozusagen....

Und hier die wichtigsten Eckdaten, die uns (bzw. zuerst mal mich) überzeugt haben:
  • Adults Only 
  • 4 Buffetrestaurants
  • 10 à la carte Restaurants (u.a. japanisch, brasilianisch, Steakhouse, spanisch uvm.)
  • 19 Bars im und am Wasser oder auch im Trockengebiet
  • 7 Pools, davon mehrere nur für Erwachsene
  • Butler-Service
  • Casino
  • Bar-Service am Strand
  • keine Animation

Wir wissen gar nicht, wann wir noch etwas anderes tun sollen als essen und trinken - sofern wir das überhaupt wollen? Ok, Casino ist gesetzt und man munkelt es gibt zwei Shopping-Malls in der Nähe...

Jedenfalls freuen wir uns alle auf den paradiesischen Luxusurlaub am Traumstrand, nur die Zeitspanne bis zum Abflug könnte ruhig kürzer sein


Foto: palladiumhotelgroup.com


Die weit über 200 Tage habe ich heute mal nicht ausgerechnet


Samstag, 9. Januar 2016

Back to paradise!

Es hatte sich schon abgezeichnet - jetzt steht es fest:
Wir fliegen wieder in die Karibik !

Jürgen war gar nicht schwer zu überzeugen, und spätestens als liebe Freunde von den letzten Thailand-Urlauben (anfangs glaub ich eher aus Spaß) Interesse signalisierten, gab er quasi schon seine Zustimmung.

In den letzten Wochen gabs dann viele vielleichts und wenns und falls, während gleichzeitig schon Termine gecheckt wurden. Irgendwie stands ja da schon fest.
2015 haben wir gezockt und gewonnen, indem wir zur Regenzeit, gegen die Überzeugung vieler Fachleute, nach Thailand flogen.
Diesmal zocken wir dann mit Hurricans - Jürgen und Freund Michael habens eh gerne mal mit Glücksspiel zu tun. Da sind wir aber sehr optimistisch. Unsere beiden Männer bläst so ein Wind so schnell nicht weg....

Die letzte Woche gestaltete sich spannend. Schnell gabs die Terminzusage von Paar Nr. 2, die Reisebürofrau unseres gemeinsamen Vertrauens wurde eingeschaltet, und Michael erwies sich als mir ebenbürtig im Buchungen finden.   
Immer noch mit der Aussage am Rande "falls wir zusammen fliegen"......

Es war schnell klar, dass eine getrennte Buchung von Flügen und Hotel uns billiger käme als eine Pauschalbuchung - vor allem weil wir nicht mit der unsäglichen Condor-Sardinenbüchse fliegen wollen, die pauschal meist enthalten ist.
Michael war es dann, der einen super günstigen Flug mit Edelweiss fand - die Airline haben Jürgen und ich bereits 2014 auf dem Weg nach Thailand getestet und als gut befunden.

Dummerweise konnte der Reisebüroengel die Flüge zu diesen Preisen nicht buchen, so dass wir das selbst angehen mussten.
Aber vor die Flugbuchung hat der liebe Gott den Chef gestellt - ohne Urlaubsgenehmigung kein Urlaub.
Jürgens Zusage, die normalerweise innerhalb eines Tages vorliegt, verzögerte sich wegen Softwareproblemen Tag um Tag, während Irmi und Michael schon Mitte der Woche voller Zuversicht ihren Flug gebucht hatten.
Das "falls" war irgendwo in diesen letzten Tagen verloren gegangen, denn uns (zumindest Irmi und mir) war klar: da wollen wir hin!

Gestern gegen Abend endlich kam die erlösende Nachricht und flugs wurde der Flug in trockene Tücher gebracht.


Hotelbuchung wird in den nächsten Tagen fix gemacht, es ist allerdings schon seit ein paar Tagen vom Reisebüro vorreserviert, da kann also nichts mehr passieren.
Am 28.9. gehts los, und ihr könnt euch wieder auf den Tagezähler freuen.




Es sind ab heute noch genau 263 Tage 


Mittwoch, 30. Dezember 2015

Nochmal ins Paradies?

Über 5,5 Jahre ist unsere Karibikreise nun her.
Inzwischen haben wir manch anderes Ziel in anderen Ecken der Welt besucht.

Wenn wir in jüngerer Vergangenheit über mögliche künftige Ziele nachdachten, wünschten wir uns schon oftmals einen ähnlichen Service, tolle Anlage, grenzenlos tolles Essen, wie seinerzeit in der Dominikanischen Republik.
Diese all-inclusive-Geschichte auf gehobenem Niveau war schon eine wirklich tolle Sache.

Wir hatten und haben viele Ideen, ob Malediven, USA, Sansibar, Kreuzfahrt.
Letzlich gab es nun aber die Überlegung, wieso nicht nochmal dahin, wo es so gut gepasst hat, wo wir das gefunden hatten, was wir nun an allen möglichen anderen Zielen suchten.

Noch ist nichts ganz fest - aber "Michi goes paradise" die Zweite könnte 2016 fast greifbar Realität werden......

Direkt zum Blog von "Michi goes paradise" 2010 geht es HIER




PS:
Mein Traumhotel hab ich schon gefunden ;-)




Samstag, 10. April 2010

Fazit

Die Dominikanische Republik ist ein paradiesisches Land und absolut eine Reise wert.
Man muss sich jedoch bewusst sein, dass, sofern man nicht ausgesprichen risikofreudig ist, man weitgehend in einer Anlage festsitzt. Ausflüge sind nur unter ortskundiger Führung ratsam, auf eigene Faust (für uns) zu gefährlich.

Unser Hotel war ein Traum, genauso, oder noch besser, als wir es uns erhofft hatten.
Es lohnt sich unbedingt, ein paar Euro mehr für eine höhere Sternekategorie auszugeben.

Ein kleines Manko in der Anlage war der Strand (schade, im Land der traumhaften Strände), der nicht sehr groß, aber sehr voll war. Unangenehm emopfanden wir das ewig leidige Liegenproblem.
Dies wäre für uns ein Grund, es bei einem eventuellen nochmaligen Urlaub in der DomRep mit einem anderen Hotel zu versuchen.

Uns haben Land und Leute sehr gut gefallen, wir haben uns bei hervorragendem Service und Essen super erholt und würden jederzeit wieder hier Urlaub machen.

Nach Hause

Viel zu schnell waren unsere 12 Tage im Paradies vorbei.
An unserem letzten Urlaubstag wurden wir gegen Abend im Hotel abgeholt und nach Punta Cana gefahren.
Diesmal bei Tageslicht, so dass wir nun auch die Umgebung sahen.

Es war beklemmend, nur wenige hundert Meter vor unserer Anlage die Menschen in Papphütten ohne Wasser und Strom in bitterer Armut zu sehen.
Der Anblick armer Menschen, deren leben sich praktisch auf der Strasse abspielt, zog sich die ganze Strecke entlang.

Es hätte trotzdem durchaus schöne und interessante Fotomotive gegeben, aber durch den leichten Nieselregen und den schwankenden Minibus war fotografieren unmöglich.

In Punta Cana angekommen gab es endlose Verzögerungen beim Abflug. Als wir Stunden später endlich in der Maschine saßen, tat sich erst einmal lange -sehr lange!- nichts.
Nach gut einer Stunde wurden wir informiert, dass es ein Problem mit der Benzinpumpe des Flughafens gäbe und man das Flugzeug daher nicht betanken könne.
Eine weitere Stunde später hoben wir endlich ab, mit der Info, dass wir in Gander (Neufundland) zum Tanken zwischenlanden müssten.

Von diesem ungeplanten Stop abgesehen verlief der Rückflug unspektakulär und angenehm und wir landeten am nächsten Morgen gut erholt und voller schöner Eindrücke wieder in Frankfurt.

Donnerstag, 8. April 2010

Montezuma rächt sich -> Pool-Tag

Dieser Tag begann mit gestörten Wohlbefinden – Montezumas Rache hatte mich heimgesucht.
Ob ich was Falsches gegessen habe, der Clam-Chowder nicht ganz ok war oder ich Chichicacapuka nicht vertrage konnte ich leider nicht herausfinden……
Aus gegebenem Anlass blieben wir heute am Pool, in Nähe der rest-rooms….

Da ich das große Anlagen-Fotoshooting schon erledigt hatte, blieb die Kamera im Zimmer.
Lediglich die kleine Unterwasser-Kamera war wie immer in der Badetasche dabei.
So konnte ich dann immerhin Jürgen fotografieren, als er seinen legendären „Otter“ machte


und auch mal eine „andere Perspektive von uns zeigen




Wie täglich waren überall Gärtner zugange, die Büsche und Bäume liebevoll hegten und pflegten, kaum fand sich mal irgendwo an einer Pflanze ein welkes Blatt. Als wir so gemütlich am chillen waren, sprach uns einer der Gärtner an – ob wir eine Kokosnuss wollen? Klar doch, wenn ich bisher nirgends so eine Nuss mit Strohhalm und lecker Cocktail drin gekriegt hatte, wollte ich jetzt wenigsten eine alkoholfreie. Flugs zog der Gärtner mit seiner Machete los, kletterte auf eine Palme als sei er Cheeta (leider konnte ich das nicht fotografieren, das gibt die Kamera nicht her) und kam wenige Minuten später mit seiner Beute zurück.


Als ich ihm einen Dollar in die Hand drückte, guckte er ein bisschen komisch, ich fürchte, der hatte sich mehr versprochen, aber shit happens, er zog dann von dannen und ich widmete mich der leckeren Kokosnuss, wobei das bereits bekannte Foto entstand.


Am Abend gab es wieder Seafood-Buffet, von dem wir reichlich Gebrauch machten.

Dinner und Cocktails

Abends gingen wir nun endlich ins Grill-Restaurant, wo ich schon die ganze Zeit hin wollte, weil es im Internet so gute Kritiken hatte. Man sitzt dort traumhaft unter Palmen fast direkt am Wasser, vom Ambiente ringsum ist das sicherlich das schönste Restaurant der Anlage.
Die Karte war total auf die amerikanischen Gäste zugeschnitten, mit viel frittierten Sachen, Steaks und typisch amerikanischen Gerichten, daher wohl auch deren große Begeisterung.
Wir waren leider wenig begeistert, das Steak war mit frittiertem Gemüse zwar nett angerichtet, aber leider das schlechteste, was wir hier bisher gegessen hatten.


Leider hat es mit dem filmen des Sonnenuntergangs vom Lokal aus nicht wirklich geklappt, aber man bekommt immerhin eine Idee von der Stimmung.
http://www.youtube.com/watch?v=DBLnhsAJA-o&feature=related

Im Anschluss an das Essen landeten wir wieder mal an der Poolbar, die Barkeeper kannten wir inzwischen schon (und sie uns)
Wir unterhielten uns eine ganze Zeit nett mit einer Gruppe französisch sprechender Kanadier, deren Englisch aus ungefähr genauso vielen Bruchstücken bestand wie meine arg dezimierten Französischkenntnisse.
Barkeeper Braulio drängte alle anwesenden Herren, Mama Juana zu trinken, ein einheimisches Gebräu zur “Energiesteigerung“ , bestehend aus Rum mit Honig, worin irgendwelche bestimmten Holzstückchen eingelegt wurden. Schmeckt gar nicht übel, ich durfte mal nippen, aber grundsätzlich war das Zeug für die Männer bestimmt.
Als ein älterer Herr hinzu kam entschied Braulio, dass hier das normale Sektglas nicht mehr ausreihend sei und servierte ihm unter gröhlender Zustimmung der anderen Gäste gleich ein Halbliterglas. Ob und bei wem die Einnahme der Mama Juana letztlich Erfolge brachte, entzieht sich meiner Kenntnis….
Spaß hatten wir aber allemal.

Da ich wie die anderen Damen nicht am Energie-Umtrunk teilnehmen durfte, braute mir Braulio einen, wie er sagte, ganz besonderen Cocktail, was wir auf Video festhielten. Das peinliche Geplauder meines Gatten bitte ich hier großzügig zu überhören – Mama Juana schien sich irgendwie auszuwirken
http://www.youtube.com/watch?v=G-Zs7ygW1...e=youtube_gdata

Und hier ist er in ganze Pracht (der Cocktail mein ich….):


Dieser Chichicacapuka (keine Ahnung, wie man das schreibt) war nun, noch vor meinem geliebten Samisosa, der beste Cocktail, den ich dort getrunken habe. Ich habe mir die Finger wund gegoogelt nach dem Rezept dieser Köstlichkeit, aber es scheint, als wäre das ein Geheimnis des Hotels. Ich weiß lediglich, dass es aus Rum, O-Saft und Kokossirup besteht.

Kurz darauf begann wieder einmal eine Show am Pool, die wir aber entgegen aller großartigen Ankündigungen als recht langweilig empfanden. So pichelten wir noch ein paar Mama Juanas, Jackie-Colas, Chichicacapukas, irgendwann entstand dann dieses Foto

Fotoshooting - Dreams La Romana

Heute war großes Anlagen-Fotoshooting.
Nach dem Frühstück legte ich Jürgen am Pool auf der Liege ab und machte mich auf, jeden Winkel des Resorts zu fotografieren, soweit noch nicht geschehen.
Los gings in der schön gestalteten, gemütlichen Lobby




Hier gab es auch eine, besonders in den späten Abendstunden gut besuchte Bar und manchmal Livemusik. Die Lobby war, wie fast alle Gebäude hier, an einer Seite komplett offen, keine Fenster und Türen vorhanden.
Von hier ein paar Schritte, schon war man in Grünanlagen und beim Pool






Der manchmal ziemlich heiße Whirlpool, der nicht so klein war, wie es auf dem Bild wirkt. Hier haben wir nachmittags gerne ein halbes Stündchen blubbernd relaxed.


Die ganze Anlage war ein großer Garten mit vielen tollen Blumen und Pflanzen, ausgesprochen liebevoll angelegt und unheimlich gepflegt. Immer und überall waren Gärtner am werkeln, und niemals benutzte einer ein Elektrogerät, alle Hecken wurden akkurat mit der Machete beschnitten. Insgesamt war auch im Außenbereich hier alles penibel sauber, sogar die Gehwege wurden mit Seifenwasser geschrubbt.




Blütenimpressionen. Wir kaufen die Orchideen teuer, hier wachsen sie in ganzen Büschen.








Hier geht’s zum Spa-Bereich, wo wir unsere Massage hatten


Das Café und daneben der Eingang zur Lobby


Der Hochzeitspavillon. Hier wird unheimlich viel geheiratet, allerdings ist mir nie eine Braut begegnet, obwohl ich weiß, dass während unseres Urlaubs Hochzeiten stattfanden. Der Pavillon liegt aber auch etwas abseits vom Geschehen.






Hier konnte man sich auch massieren lassen, ich würde mich aber nicht so öffentlich kneten lassen wollen, obwohl die Umgebung natürlich toll ist.




Der Aufenhaltsbereich vor dem italienischen, französischen und Grill-Restaurant, die nebeneinander liegen, direkt am Strand




Das Grill-Restaurant, das wir am heutigen Abend testen würden




Direkt daran angrenzend das bereits bekannte Pier


Seafood-Restaurant….


Und mexikanisches Restaurant, das toll aussah, dessen Essen wir aber nicht probieren wollten


Die toll angelegten Wege zwischen den Gebäudekomplexen


Blick zum Strand


Und der superschöne Infinitypool mit direktem Blick aufs Meer, die Bilder, die mich auf diese Anlage aufmerksam machten